Ohmsches Gesetz berechnen: U, I, R und P
Zwei Größen eingeben, die anderen beiden fallen heraus: Spannung, Strom, Widerstand und Leistung – mit E12-Wert und nötiger Belastbarkeit des Widerstands.
Aktualisiert am
Ergebnis
Formel: U = R · I; P = U · I = I²·R = U²/R
Eingaben ändern sich live – keine Anmeldung, keine Daten verlassen deinen Browser. Deine Werte stehen in der Adresszeile: Der Link führt dieselbe Rechnung wieder vor.
So funktioniert's
- Auswählen, welche beiden Größen du kennst.
- Die zugehörigen zwei Felder ausfüllen – die anderen bleiben ohne Wirkung.
- Ergebnis ablesen: Die beiden berechneten Größen stehen zwischen den eingegebenen.
- Bei berechnetem Widerstand die Zeile „Nächster E12-Wert" beachten – krumme Werte gibt es nicht zu kaufen.
- Belastbarkeit prüfen: Ein 0,25-W-Widerstand an 0,3 W wird heiß genug, um die Platine zu verfärben.
Häufige Fragen
Wie berechne ich den Vorwiderstand für eine LED?
Nicht mit der vollen Betriebsspannung, sondern mit dem Rest, der nach der LED übrig bleibt. Eine rote LED fällt rund 2 V ab; an 5 V bleiben also 3 V für den Widerstand. Mit 20 mA Wunschstrom wählst du hier „Spannung & Strom", trägst 3 V und 0,02 A ein und bekommst 150 Ω. Wer stattdessen 5 V einträgt, landet bei 250 Ω und wundert sich, dass die LED dunkler leuchtet als gedacht.
Warum reicht die Leistungsangabe auf dem Widerstand nicht aus?
Weil sie unter Laborbedingungen gilt – frei stehend, bei etwa 70 °C Umgebungstemperatur. In einem geschlossenen Gehäuse, dicht an anderen Bauteilen, bleibt davon spürbar weniger übrig. Dazu kommt: Ein Widerstand an seiner Nenngrenze wird über 100 °C heiß, driftet dabei im Wert und verfärbt mit der Zeit die Platine. Deshalb rechnet dieser Rechner mit Faktor 2 Reserve. Bei Dauerlast darf es gern mehr sein.
Was ist der Unterschied zwischen 0,25 W und 250 mW?
Keiner – es ist dieselbe Zahl in einer anderen Vorsatzeinheit. Milli bedeutet ein Tausendstel. Der Rechner schaltet die Einheit selbst um: Unter einem Watt zeigt er Milliwatt, unter einem Ampere Milliampere, ab tausend Ohm Kiloohm. Eingegeben wird immer in der Grundeinheit, also 0,02 statt 20 mA.
Gilt das Ohmsche Gesetz immer?
Nur für ohmsche Verbraucher, also für solche mit einem festen Widerstand: Drahtwiderstände, Heizwendeln, Kabel. Eine LED gehorcht ihm nicht – ihr Widerstand fällt mit steigender Spannung steil ab, weshalb sie ohne Vorwiderstand durchbrennt. Auch Glühlampen sind kalt deutlich niederohmiger als heiß. Und bei Wechselstrom kommen Blindwiderstände von Spulen und Kondensatoren hinzu, die vom Takt abhängen.
Warum werden alle vier Größen angezeigt, auch die eingegebenen?
Als Gegenprobe. Wer sich in einer Zehnerpotenz vertut, sieht es sofort: Wenn dort „5 kV" statt „5 V" steht, war die Eingabe falsch, nicht die Rechnung. Die eingegebenen Zeilen sind als solche gekennzeichnet, hervorgehoben wird nur, was du nicht wusstest.
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