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Werkbank

Gridfinity-Generator

Rastergröße, Höhe und Fächer wählen – der Generator baut daraus einen maßhaltigen Gridfinity-Bin nach Spezifikation und gibt ihn als druckfertiges STL aus.

Aktualisiert am

Größe

Rasterfelder (X × Y)
je 42 mm
Fächer (X × Y)

Ausführung

Vorschau 2×1×3

Maße & Material

Außenmaß 83,5 × 41,5 × 25,4 mm
Nennhöhe ohne Stapelrand 21 mm
Fach innen 39,9 × 39,1 × 15,1 mm
Fassungsvermögen 47 ml
Materialbedarf massiv gerechnet, PLA 24,29 cm³ · 30,1 g
Dreiecke 2.492

Alles wird in deinem Browser berechnet – das Modell verlässt dein Gerät nicht.

Gridfinity in Kürze

Gridfinity ist ein offenes Ordnungssystem von Zack Freedman, das auf einem Raster aus 42 × 42 mm großen Feldern basiert. Grundplatten nehmen Bins auf, Bins rasten formschlüssig ein, lassen sich stapeln und beliebig umsortieren. Die Höhe wächst in Einheiten von 7 mm – deshalb passen Bins unterschiedlicher Höhe immer wieder auf dieselbe Ebene. Weil das System offen ist, passen Teile verschiedener Konstrukteure zusammen, solange die Maße stimmen.

Welche Maße dieser Generator umsetzt

  • Grundfläche: Felder × 42 mm minus 0,5 mm Spiel – ein 1×1-Bin misst also 41,5 mm.
  • Fußprofil: von unten 0,8 mm Fase, 1,8 mm gerade, 2,15 mm Fase – zusammen 4,75 mm hoch bei 2,95 mm Versatz.
  • Eckradius: 3,75 mm auf voller Breite, entsprechend 1,6 mm und 0,8 mm an den schmaleren Profilstufen.
  • Stapelrand: 4,4 mm hoch, Innenseite als Spiegelbild des Fußprofils – zählt nicht zur Nennhöhe.
  • Bohrungen: Ø6,5 mm und 2 mm tief für Magnete Ø6 × 2 mm, Mitte 4,8 mm von der Fußkante; optional Ø3 mm für M3.
  • Mehrere Felder: je Rasterfeld ein eigener Fuß im 42-mm-Abstand, damit der Bin auch über mehrere Felder sauber einrastet.

Erst testen, dann in Serie drucken

So sorgfältig die Maße auch umgesetzt sind – Drucker, Material und Düse haben Einfluss auf die Passung. Drucke deshalb zuerst einen einzelnen 1×1-Bin und probiere ihn in deiner Grundplatte aus. Sitzt er zu stramm, hilft meist eine leichte Korrektur der Extrusionsbreite oder des Horizontal-Ausgleichs im Slicer. Passt er, kannst du beruhigt eine ganze Schublade voll drucken. Gedruckt wird aufrecht und ohne Stützen: Alle Überhänge am Fuß liegen bei 45° und tragen sich selbst.

Weiterrechnen

Damit die Bins auch einrasten, brauchst du das passende Raster: Das erzeugt der Grundplatten-Generator in derselben Spezifikation.

Wie viel Filament und Geld ein Satz Bins kostet, sagt dir die STL-Analyse – dort kannst du die eben erzeugte Datei gleich gegenprüfen, inklusive Dichtheitstest. Für die Kalkulation passen die Filamentkosten, die Druckpreis-Kalkulation und der Modellgewicht-Rechner.

Häufige Fragen

Was ist Gridfinity?

Gridfinity ist ein offenes, modulares Ordnungssystem für Werkstatt und Schreibtisch, erfunden von Zack Freedman. Alles baut auf einem Raster aus 42 × 42 mm großen Feldern auf: Grundplatten nehmen Bins auf, Bins rasten formschlüssig ein und lassen sich stapeln. Weil das System offen ist, passen Teile verschiedener Konstrukteure zusammen – solange sie sich an die Maße halten.

Passen die erzeugten Bins auf jede Grundplatte?

Ja, sofern die Grundplatte selbst der Spezifikation folgt. Der Generator setzt die maßgeblichen Werte exakt um: 42 mm Raster, 0,5 mm Spiel (0,25 mm je Seite), das dreistufige Fußprofil aus 0,8 mm Fase, 1,8 mm Gerade und 2,15 mm Fase auf 4,75 mm Gesamthöhe sowie den Eckradius von 3,75 mm. Bins über mehrere Rasterfelder bekommen – wie in der Spezifikation vorgesehen – je Feld einen eigenen Fuß im 42-mm-Abstand.

Wofür ist der Stapelrand?

Der Stapelrand ist eine 4,4 mm hohe Lippe am oberen Bin-Rand, deren Innenseite das Fußprofil spiegelt. Dadurch rastet ein zweiter Bin oben sauber ein. Wichtig: Die Lippe zählt nicht zur Nennhöhe – ein 1×1×3-Bin ist 21 mm hoch, mit Stapelrand 25,4 mm. Wer den Bin nur in eine Schublade legt oder lange Werkzeuge senkrecht einstellt, braucht die Lippe nicht.

Welche Magnete passen in die Bohrungen?

Die Standardgröße im Gridfinity-Umfeld sind Rundmagnete mit 6 mm Durchmesser und 2 mm Höhe. Die Bohrung ist mit 6,5 mm bewusst etwas größer, damit der Magnet ohne Nacharbeit hineingeht und sich einkleben lässt. Zusätzlich kannst du Schraubenbohrungen mit 3 mm für M3 erzeugen – nützlich bei magnetischen Grundplatten, wenn du keine Magnete einsetzen willst.

Welche Wand- und Bodenstärke ist sinnvoll?

Bewährt haben sich 1,2 mm Wand und 1,2 mm Boden: Das entspricht bei 0,4 mm Düse genau drei Linien und druckt sich ohne Lücken. Für schwere Inhalte wie Schrauben oder Werkzeug darfst du auf 1,6 bis 2 mm gehen. Dünner als 0,8 mm solltest du nicht werden, weil die Zinken am Fuß sonst zu schwach werden.

Wie drucke ich die Bins am besten?

Aufrecht drucken, ohne Stützen – das Fußprofil ist so gestaltet, dass alle Überhänge bei 45° liegen und selbsttragend sind. Üblich sind 0,2 mm Schichthöhe, 3 Perimeter und 10 bis 15 % Füllung. Ein guter erster Test ist ein einzelner 1×1-Bin: Passt der in deine Grundplatte, passen auch alle größeren.

Wird das Modell auf einen Server geladen?

Nein. Das Netz wird komplett in deinem Browser berechnet und als STL gespeichert – es verlässt dein Gerät nicht. Anders als bei Online-Generatoren gibt es damit weder Warteschlange noch Begrenzung der Downloads.