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STL-Analyse

STL-Datei hierher ziehen und sofort Volumen, Oberfläche, Abmessungen, Materialbedarf, Gewicht und Kosten sehen – samt Prüfung, ob das Netz geschlossen ist.

Aktualisiert am

STL-Datei hier ablegen

oder

Binär und ASCII · bis 100 MB · Die Datei bleibt in deinem Browser und wird nicht hochgeladen.

Was die STL-Analyse dir sagt

Eine STL-Datei enthält nur ein Netz aus Dreiecken – keine Angaben zu Volumen, Gewicht oder Kosten. Genau das rechnet dieses Werkzeug aus: Es liest die Datei direkt in deinem Browser, summiert das Volumen über alle Dreiecke, misst Oberfläche und Abmessungen und schätzt daraus Materialbedarf, Gewicht und Preis. Damit beantwortest du in Sekunden die Fragen, die vor jedem Druck oder Angebot stehen: Wie viel Filament geht drauf? Was kostet das Teil? Passt es überhaupt auf mein Druckbett?

Deine Datei bleibt bei dir

Die meisten Online-Analysen für STL-Dateien laden dein Modell auf einen fremden Server. Hier passiert das nicht: Die Datei wird lokal gelesen und nach dem Schließen des Tabs vergessen. Für Auftragsarbeiten, NDA-Projekte oder einfach eigene Konstruktionen ist das der entscheidende Unterschied – und der Grund, warum die Analyse auch ohne Internetverbindung weiterläuft, sobald die Seite geladen ist.

Dichtheitsprüfung: stimmt das Volumen überhaupt?

Ein Volumen lässt sich nur dann zuverlässig berechnen, wenn das Netz geschlossen ist. Deshalb prüft die Analyse jede Kante: In einem sauberen Modell verbindet jede Kante genau zwei Dreiecke. Fehlen Flächen, meldet das Werkzeug offene Kanten – dann ist das Volumen nur ein Näherungswert und der Slicer wird das Modell vermutlich ebenfalls bemängeln. Zusätzlich erkennt die Analyse nach innen gedrehte Normalen und entartete Dreiecke ohne Fläche, die typischen Überbleibsel schlechter Exporte.

Von der Schätzung zum belastbaren Preis

Für die Kalkulation gehört zum Material noch die Maschinenzeit. Wenn du einen Verkaufspreis brauchst, rechne mit dem Ergebnis hier weiter: Die Druckpreis-Kalkulation verbindet Materialkosten mit Druckzeit und Aufschlag, der Maschinenstundensatz liefert den passenden Stundensatz, und die Filamentkosten zeigen den Materialanteil samt Strom. Für Frästeile passt der Materialkosten-je-Teil-Rechner.

Häufige Fragen

Wird meine STL-Datei hochgeladen?

Nein. Die Datei wird ausschließlich in deinem Browser gelesen und ausgewertet – sie verlässt dein Gerät zu keinem Zeitpunkt und landet auf keinem Server. Das ist der Unterschied zu den meisten Online-STL-Analysen, die deine Konstruktion erst hochladen müssen.

Wie genau ist die Filament- und Kostenschätzung?

Das Volumen des Modells wird exakt aus dem Netz berechnet. Der Materialbedarf ist dagegen eine Näherung: Die Schale wird als Oberfläche mal Wandstärke gerechnet, der Rest anteilig mit dem Füllgrad. Für eine schnelle Kalkulation reicht das gut; die exakte Zahl liefert am Ende immer der Slicer, weil er zusätzlich Stützen, Brim und Verfahrwege kennt.

Was bedeutet „nicht wasserdicht"?

Ein sauberes Netz ist geschlossen – jede Kante verbindet genau zwei Dreiecke. Fehlen Dreiecke oder überlappen sich Flächen, entstehen Löcher, und das berechnete Volumen stimmt nicht mehr zuverlässig. Der Slicer meckert dann oft ebenfalls. Reparieren kannst du solche Dateien mit Netfabb, Meshmixer, PrusaSlicer (Reparaturfunktion) oder Blender.

Warum weicht das Gewicht vom Slicer ab?

Der Slicer rechnet mit der tatsächlichen Wandanzahl, Deck- und Bodenschichten sowie dem realen Füllmuster – und addiert Stützstrukturen. Diese Analyse kennt nur die Geometrie. Als Faustregel liegt die Schätzung meist innerhalb von zehn bis zwanzig Prozent, sofern Wandstärke und Füllgrad realistisch eingestellt sind.

Welche STL-Formate werden unterstützt?

Beide: binäres STL (der Normalfall aus CAD und Slicer) und ASCII-STL. Das Format wird automatisch erkannt – auch der klassische Sonderfall, dass eine Binärdatei im Kopf mit dem Wort „solid" beginnt und deshalb von manchen Programmen falsch eingelesen wird.

Kann ich damit auch Frästeile oder Guss kalkulieren?

Ja. Wähle statt Filament einfach Aluminium, Stahl, Messing oder Holz aus der Werkstoffliste, setze die Wandstärke auf 0 und rechne massiv. Dann bekommst du Rohteilgewicht und Materialkosten – praktisch für Angebote und für die Frage, ob das Teil auf die Maschine passt.