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Werkbank

Minimaler Biegeradius-Rechner für Blech

Berechne den minimalen Innen-Biegeradius von Blech aus Materialdicke und Werkstoff-Faktor. Verhindert Risse beim Abkanten von Stahl, Edelstahl und Aluminium.

Aktualisiert: 2026-06-16

Ergebnis

Minimaler Innenradius 2 mm
Minimaler Innendurchmesser 4 mm
Verwendeter Faktor 1 x t

Formel: r_min = k x t (k = Werkstoff-Faktor, t = Blechdicke); D_innen = 2 x r_min

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Dieser Rechner liefert den kleinsten Innen-Biegeradius, mit dem du ein Blech rissfrei abkanten kannst. Die Faustregel r_min = k · t verknüpft die Blechdicke t mit einem werkstoffabhängigen Faktor k — weicher Stahl etwa 1·t, harte Aluminiumlegierungen bis 2,5·t. Wer in der Werkstatt Bleche abkantet oder Gesenke und Matrizen wählt, vermeidet so Anrisse an der Biegeaußenseite und teure Ausschussteile.

So funktioniert's

  1. Blechdicke t in mm eingeben.
  2. Werkstoff auswählen — der typische Faktor k wird gesetzt.
  3. Optional einen eigenen Faktor eintragen, etwa aus dem Datenblatt des Lieferanten.
  4. Minimalen Innenradius und passenden Innendurchmesser ablesen.

Häufige Fragen

Warum hängt der Biegeradius vom Werkstoff ab?

Je geringer die Bruchdehnung und je höher die Festigkeit, desto größer muss der Radius sein. Harter Stahl und ausgehärtetes Aluminium brauchen größere Radien als weicher Stahl, sonst reißt die Außenfaser.

Was bedeutet der Faktor „x t“?

Der Faktor wird mit der Blechdicke multipliziert. Faktor 1 bei 2 mm Blech bedeutet also 2 mm minimaler Innenradius.

Spielt die Biegerichtung zur Walzrichtung eine Rolle?

Ja, quer zur Walzrichtung lässt sich enger biegen als längs dazu. Bei kritischen Teilen längs zur Walzrichtung den Radius lieber etwas größer wählen.

Was passiert, wenn ich den Radius zu klein wähle?

Die Außenseite wird überdehnt und es entstehen Mikrorisse bis hin zum Bruch. Außerdem steigt die Rückfederung und die Maßhaltigkeit leidet.

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