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Werkbank

Laser-Gravurzeit Rechner (Rastergravur)

Schätze die Dauer einer flächigen Rastergravur aus Gravurfläche, Scangeschwindigkeit und Linienabstand (DPI) – inklusive Umkehrzeit-Aufschlag.

Aktualisiert: 2026-06-16

Ergebnis

Gravurzeit inkl. Umkehr-/Beschleunigungsaufschlag 4 min
Gravurzeit in Sekunden 240 s
Anzahl Gravurlinien 600 Linien
Verfahrweg gesamt 60 m

Formel: Anzahl Linien = Höhe / Linienabstand; Zeit = (Fläche / Linienabstand) / Geschwindigkeit; + Umkehraufschlag

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Bei einer Rastergravur fährt der Laserkopf das Bild Zeile für Zeile ab, ähnlich einem Tintenstrahldrucker. Die Dauer hängt davon ab, wie viele Zeilen entstehen (Gravurhöhe geteilt durch Linienabstand) und wie schnell der Kopf jede Zeile abfährt. Der enge Linienabstand bei hohen DPI-Werten vervielfacht die Zeilenzahl – deshalb dauert eine feine Gravur deutlich länger als ein einfacher Schnitt. Dieser Rechner liefert eine belastbare Zeitschätzung für die Kalkulation.

So funktioniert's

  1. Gravurbreite und -höhe des Bildbereichs in mm eintragen.
  2. Scangeschwindigkeit in mm/s aus den Maschineneinstellungen übernehmen.
  3. Linienabstand wählen (kleiner Abstand = höhere DPI = feinere, aber langsamere Gravur).
  4. Umkehraufschlag für das Abbremsen am Zeilenende schätzen (oft 15-30 %) und Gravurzeit ablesen.

Häufige Fragen

Wie rechne ich DPI in Linienabstand um?

Linienabstand in mm = 25,4 / DPI. 254 DPI ergeben 0,1 mm, 300 DPI ungefähr 0,085 mm und 500 DPI rund 0,051 mm. Je höher die DPI, desto mehr Zeilen und desto länger die Gravur.

Warum dauert eine Gravur länger als ein Schnitt gleicher Größe?

Beim Schneiden folgt der Strahl nur den Konturlinien. Bei der Flächengravur muss er die komplette Fläche zeilenweise abrastern; bei 0,1 mm Abstand sind das schon 10 Linien pro Millimeter Höhe.

Was bedeutet der Umkehraufschlag?

Am Ende jeder Zeile muss der Kopf abbremsen, die Richtung wechseln und wieder beschleunigen (Overscan). Diese Totzeiten verlängern die rein rechnerische Scanzeit, besonders bei schmalen Motiven und hoher Geschwindigkeit.

Gilt die Rechnung auch für Vektorgravur?

Nein. Diese Formel gilt für flächige Rastergravur. Eine reine Linien- bzw. Vektorgravur verhält sich wie ein Schnitt – dafür ist der Schnittzeit-Rechner besser geeignet.

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