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Holzfeuchte-Rechner (Darrprobe)

Berechne die Holzfeuchte per Darrprobe aus Feuchtmasse und Darrmasse – mit Bewertung, ob das Brennholz mit unter 20 % ofenfertig ist.

Aktualisiert am

Ergebnis

Holzfeuchte (u) Brennholz gilt ab unter 20 % als ofentrocken und verbrennt sauber. 20 %
Wassergehalt 16,7 %

Formel: Holzfeuchte u = (Feuchtmasse − Darrmasse) / Darrmasse · 100 · Wassergehalt = (Feuchtmasse − Darrmasse) / Feuchtmasse · 100

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Die Darrprobe ist das Referenzverfahren, an dem sich jedes elektronische Feuchtemessgerät messen lassen muss: Probe wiegen, bei 103 °C bis zur Gewichtskonstanz trocknen, erneut wiegen. Die Differenz ist das ausgetriebene Wasser. Entscheidend ist der Bezug – und hier trennen sich zwei Zahlen, die oft verwechselt werden. Die Holzfeuchte u bezieht das Wasser auf die trockene Holzmasse und kann deshalb über 100 Prozent liegen: Frisch geschlagene Fichte enthält tatsächlich mehr Wasser, als ihre eigene Trockensubstanz wiegt. Der Wassergehalt bezieht sich dagegen auf die Feuchtmasse und bleibt naturgemäß unter 100 Prozent. Im Brennholzhandel und in der Holztechnik ist immer u gemeint.

So funktioniert's

  1. Probe wiegen und Feuchtmasse notieren.
  2. Probe bei ca. 103 °C trocknen, bis das Gewicht konstant bleibt (darrtrocken).
  3. Darrmasse wiegen und eintragen.
  4. Liegt die Holzfeuchte unter 20 %, ist das Brennholz verbrennungsfertig.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Holzfeuchte und Wassergehalt?

Holzfeuchte (u) bezieht das Wasser auf die Darrmasse, Wassergehalt auf die Feuchtmasse. Bei Brennholz ist meist die Holzfeuchte u gemeint.

Wie trocken muss Brennholz sein?

Für die saubere Verbrennung schreibt die Praxis maximal 20 % Holzfeuchte vor. Optimal sind 15–18 %.

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